automatischer Bremseingriff

  • Hallo miteinander,


    es ist mir nicht nur einmal passiert, daß mein U11 durch einen plötzlichen Bremseingriff das Einparken fast völlig verhindert. Dabei werden von den Sensoren Hindernisse angezeigt, die nicht vorhanden sind. Nach mehrmaligen vor- und rücketzen hab ich es letztlich in die Parklücke gebracht. Hab die Sensoren kontrolliert - alle sind sauber. Ist das Problem so oder ähnlich etwa schon bei jemanden aufgetreten? Meine Sorge ist, daß das Auto einmal bei voller Fahrt unvermittelt eine Vollbremsung macht.

  • Wenn Du nicht volle Fahrt rückwärts fährst, kann da nichts passieren. ;) Den Bremseingriff kann man ja beim Einparken mittels Menü im Kamerabild auch temporär deaktivieren.

  • Ich vermute dass es an der (Roll-) Geschwindigkeit liegt warum der Wagen ne Vollbremsung hinlegt. Ist mir auch schon paar mal passiert, dass wenn ich den Wagen rückwärts im Standgas Rollen lasse und es wird eng, dann bekommt anscheinend der Kollisionswarner Panik und haut die Brense rein. Lass ich den Wagen hingegen mit Bremseingriff meinerseits (also langsamer) Rollen, dann vertraut anscheinend die Elektronik/SW mir und piepst nur, lässt den Wagen aber Rollen.

    Kann ich bei einer sehr engen Garageneinfahrt (ca 15 cm links und rechts zu den Rückspiegeln bei meinem X1 U11) reproduzieren.

    X1 xDrive23i mit M-Paket (U11, Sept. 2023)

    seit gut 49 Jahren BMW: 1602, 520 e12, 325e e30, 525dA Touring e39 (hab ich immer noch, kann mich nicht trennen) und derzeit X1 xDrive23i U11

  • Hallo,

    ich fahre zwar keine U11, aber wenn ich so schaue, wie allergisch bei meinen Fahrzeugen der Parkpiepser selbst auf ein paar Grashalme bw. Pflanzenstengel reagiert, könnte da das Problem liegen.


    Interessant auch der Fall vor ein paar Monaten bei der Rückgabe eines Mietwagens. Die Mitarbeiterin hatte Probleme den Wagen aus der Parklücke mit den dicken Plastikpollern auf der Seite (Abstand ca. 15cm) herauszufahren, weil das System immer wieder die Bremse reingehauen hat. Sie stieg sogar aus und lief einmal um den Wagen herum, um kopfschüttelnd den Versuch des Ausparkens erneut zu starten.


    Von daher kann ich den Frust über die Helferlein verstehen. Nach meiner Meinung sollten solche Systeme nicht vorgeschrieben werden, solange sie nicht voll alltagstauglich sind.

  • Immerhin kann man diese Notbremse ja für ein solches Manöver abschalten. Das musste ich auch schonmal machen, weil dem Auto da der Garagenboden zu schnell näherkam... muss wohl eine minimale Delle haben.

  • Von daher kann ich den Frust über die Helferlein verstehen. Nach meiner Meinung sollten solche Systeme nicht vorgeschrieben werden, solange sie nicht voll alltagstauglich sind.

    Unterschreibe ich so.

    Ich wohne im ländlich geprägten Umfeld. Da sind die Landstrassen durch den Wald teilweise ohne weiße Randmarkierung links und rechts geschweige denn Mittelstreifen. Also Spurassistent sinnlos.

    Infrastruktur hinkt Bestimmungen hinterher.

  • Unterschreibe ich so.

    Ich wohne im ländlich geprägten Umfeld. Da sind die Landstrassen durch den Wald teilweise ohne weiße Randmarkierung links und rechts geschweige denn Mittelstreifen. Also Spurassistent sinnlos.

    Infrastruktur hinkt Bestimmungen hinterher.

    In dem Fall hinkt wohl eher die Technik der Realität hinterher.


    Eine kosteninsive Aufrüstung der Strassen, damit mangelhafte Technik funktioniert, ist ein Fass ohne Boden. Und was macht das System, wenn mal im Herbst viele Blätter oder im Winter Schnee auf der Strasse liegt? Leitpfosten gibt es schon lange und ein geschulter Fahrer kann damit auch problemlos dem Strassenverlauf folgen. Wenn die tolle Technik das nicht problemlos zu leisten vermag, gehört sie nicht in Fahrzeuge.

  • Es werden immer neue Verkehrs- und Zusatzschilder erfunden - schneller als die Hersteller Updates für die Schildererkennung nachliefern können.


    Und wo wir grade bei Helferlein sind: Der Einparkassistent funktioniert in gut ausgeleuchteten Tiefgaragen mit frischen weißen Markierungen, wie in den BMW-Erklärvideos. Aber nicht in engen, halbdunklen Privatgaragen mit verblassten Strichen. Und auch nur, wenn man an der Lücke vorbeifahren kann und nicht, wenn es die letzte vor der Abschlusswand ist.

  • So langsam wird es OT:

    Es werden immer neue Verkehrs- und Zusatzschilder erfunden - schneller als die Hersteller Updates für die Schildererkennung nachliefern können.

    Seltsam, dass ein Mensch damit weniger Probleme hat. Vielleicht liegt es ja daran, dass neue echte Schilder gewissen Grundregeln folgen, bzw. eben nicht "täglich" neu erfunden werden. Irgendwie hat mein natürliches Denkzentrum es seit vielen Jahrzehnten geschafft, damit klarzukommen.


    Allerdings sind die Schilder in anderen Ländern durchaus abweichend und man sollte sich informieren, wenn man dorthin fährt.



    Die Welt ist kein standardisiertes Gebilde und der Mensch ist anpassungsfähig, viele technische Systeme sind (immer noch) viel zu starr und "dumm" (zu wenig nutzbares Wissen und nicht lernfähig).

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