Nach meiner Auffassung läuft das so ab:
Achsweise ist auf einer Seite der Bremsanlage an einem Bremsklotz eine Art Sensor verbaut.
Das ist weiter nichts als ein Stück Kabel, das einen Stecker und einen kleinen Kunststoffblock, in dem ein Kontakt eingelassen ist.
Ist der Bremsbelag entsprechend abgenutzt, schleift die Bremsscheibe die Kunststoffoberfläche des „Sensors“ ab und über die Scheibe (Metall) wird ein Kontakt ausgelöst.
In der Armatur kommt dann eine gelbe Warnleuchte und ein Text, der dich informiert, das die Bremsbeläge (xxx km) bald fällig werden.
Dieser Zeitpunkt kommt nach meinem Dafürhalten recht zeitig (noch ca. 30-40% der Belagstärke vorhaben).
Ich glaube jetzt läuft alles über die Kilometer (??).
Nach weiteren 3.000 bis 4.000 km (??) kommt dann die rote Warnleuchte.
Die soll dir signalisieren, die Bremse ist kurz vor Totalausfall 😜.
Wenn einmal der Sensor ausgelöst hat, muss (so nehme ich an), dieses Teil, neben den Bremsbelägen auch gewechselt werden.
Eine neue Schutzschicht aus Kunststoff (z.Bsp. 2K Kleber dünn auf den Kontakt aufgetragen) sollte den Sensor auch wieder brauchbar machen. (was ich aber nicht 100%tig weiß)
Auf jeden Fall muss das Fahrzeug nach dem Bremsenwechsel wieder zurück gesetzt werden.
Ich habe mir (u.a. dafür) von BimmerLink bzw. BimmerCode (einfach googeln) die App gekauft, die man 1x bezahlt und dann für immer frei hat (im Gegensatz zu anderen am Markt angebotenen Varianten).
Und via Amazon einen WLAN Adapter, der an die Diagnoseschnittstelle des Autos angesteckt wird.
Damit kann man dann via SmartPhone all mögliche Serviceintervalle und auch Einstellungen (z.B. Start/Stopp Schei….) anpassen, einstellen und zurücksetzten.